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Trekking zu den 100 Wasserfällen oder Cento Fonti, in den Monti della Laga

Valle delle Cento Cascate (Cento Fonti) – Routenbeschreibung

Das Valle delle Cento Cascate, auch Cento Fonti genannt, in den Monti della Laga gehört zu den spektakulärsten Wanderungen des gesamten Apennins. Der Name stammt von den zahlreichen kleinen Wasserfällen, die vom Fosso dell’Acero gespeist werden, der durch alte Buchenwälder und über breite Felsplatten fließt und eine frische, wilde und wasserreiche Umgebung schafft.

Startpunkt

Ausgangspunkt: Cesacastina (Ortsteil von Crognaleto, TE)
Zugang: Vom Dorfplatz folgt man der Via Trieste nach Norden und den Schildern „Cento Fonti“ oder „Cento Cascate“. Man durchquert Lichtungen und Wiesen in der Gegend von Le Piane, bevor man in das Tal des Fosso dell’Acero eintritt.

Umgebung und Routenverlauf

Der Weg beginnt mit einem sanften Anstieg durch weite Lichtungen und Buchenwälder in einer kühlen und schattigen Umgebung. Im Frühling ist das Gebiet besonders blütenreich, mit vielen Blumen- und Orchideenarten, die typisch für die Monti della Laga sind.

Beim allmählichen Verlassen des Waldes erreicht man das Herz des Valle delle Cento Cascate. Hier fließt der Fosso dell’Acero über große Sandsteinplatten und bildet eine fast durchgehende Abfolge von Stufen, Rutschen und kleinen Wasserfällen unterschiedlicher Größe – ein äußerst eindrucksvolles und landschaftlich reizvolles Szenario.

Aufstieg entlang des Fosso dell’Acero

Der Weg folgt dem Bach und wechselt zwischen Wiesenabschnitten, Felsbereichen und kleinen Furten. An mehreren Stellen kommt der Pfad sehr nah ans Wasser heran, sodass man die Wasserfälle aus nächster Nähe bewundern und in kleinen Becken oder Grasflächen ideal für eine Pause verweilen kann.

Je weiter man das Tal hinaufsteigt, desto offener und wilder wird die Landschaft: Die Wasserfälle folgen ununterbrochen aufeinander – einige klein und verborgen, andere höher und spektakulärer – und schaffen ein ständiges Wechselspiel aus Wasserrauschen, Fels und Grün.

Oberes Tal und Ausblicke

Im oberen Teil des Tals öffnet sich der Blick auf die Cime della Laghetta und den Monte Gorzano, den höchsten Gipfel der Monti della Laga. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Gran-Sasso-Massiv und am Horizont bis zur Adria.

Merkmale und Schwierigkeit

Die Route wird allgemein als E eingestuft, kann jedoch je nach Wasserstand, Schlamm und rutschigen Bereichen in der Nähe des Bachs auch EE erreichen. Trittsicherheit und etwas Erfahrung auf gemischtem Gelände (Wiese, Fels, nasse Abschnitte) sind erforderlich.

Die Gesamtlänge variiert je nach dem Punkt, an dem man den Aufstieg beendet: durchschnittlich 7–10 km hin und zurück, mit 700–900 m Höhenunterschied und einer Gesamtzeit von 4–5 Stunden, einschließlich Pausen zum Bewundern der Wasserfälle.

Kritische Punkte und Hinweise

  • Rutschige Abschnitte: Felsen und Platten in Wassernähe können sehr rutschig sein.
  • Furten: Im Frühling und nach starken Regenfällen können kleine Furten vorhanden sein.
  • Orientierung: Der Weg ist stellenweise nicht gut sichtbar; eine gute GPS‑Spur ist hilfreich.
  • Wasserstand: Im Spätsommer verlieren die Wasserfälle deutlich an Intensität.

Empfohlene Jahreszeit und Ausrüstung

Die beste Zeit, um das Valle delle Cento Cascate in seiner ganzen Pracht zu erleben, liegt ungefähr zwischen Mai und Juli, wenn der Wasserstand hoch ist und die Natur besonders grün. Auch im Spätsommer bleibt die Tour angenehm, jedoch mit weniger Wasser.

  • Schuhe: Wanderschuhe mit gutem Grip.
  • Stöcke: hilfreich für Gleichgewicht und Stabilität auf nassen Abschnitten.
  • Kleidung: im Zwiebellook, mit leichter wasserdichter Jacke.
  • Wasser und Proviant: trotz des Bachs sollte eigenes Wasser mitgenommen werden.
  • Navigationsmittel: Karte und GPS‑Track empfohlen, besonders bei Nebel oder Bewölkung.
Technisches Datenblatt – Valle delle Cento Cascate
StartpunktCesacastina (Crognaleto, TE)
Starthöheca. 1.150 m
Maximale Höhe1.900–2.000 m (je nach Ziel)
Höhenunterschied700–900 m
Gesamtlänge (hin & zurück)7–10 km
Gesamtzeit4–5 Stunden
SchwierigkeitE / EE (je nach Wasserstand)
GeländePfad, Wiese, Fels, rutschige Bereiche am Wasser
Kritische PunkteFurten, nasse Felsen, unklare Wegabschnitte
Empfohlene ZeitMai – Juli (maximaler Wasserfluss)
AusrüstungWanderschuhe, Stöcke, Regenjacke, GPS‑Track

Art des Weges: Trekking für Wanderer (Schwierigkeit E – Mittel)
Gehzeit: bis zum Gipfel 2:50 Std.
Startpunkt: in der Nähe des Elektrizitätswerks.
Eine Karte wird empfohlen
Haustiere erlaubt.


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